2. Februar 2010

Auf dem bit media-Lunch: “Wie kommen Sie hierher?” “Mit der Bahn, zwei Stunden Verspätung. Nein: Herr Gieringer (bit media-Geschäftsführer) hat mich eingeladen. Mit bit media arbeite ich seit 2004 zusammen, jetzt gerade an einem Projekt für den beuth-Verlag. Ich möchte wissen, wie es mit dem Unternehmen nach der M.I.T.-Übernahme weiter geht. Gameway Learning würde mich sehr interessieren und da wird in Zukunft ja einiges passieren, wie wir gerade gehört haben.”
“Was werden Sie sich auf der Messe noch anschauen?” “Ich gehe mal zu e/t/s und zum Herdt-Verlag, das sind alte Geschäftspartner.” “Mit welchen Autorentools arbeiten Sie?” “Mit gar keinem. Sie schränken die Kreativität zu sehr ein. Ich arbeite mit Tabellen, die Screens wiedergeben.”
Helmut Windschiegl, technischer Autor, aus Windischeschenbach, Oberpfalz.
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2. Februar 2010

“Warum tragen Sie eine Wolke über dem Herzen?” “Die Wolke ist selbst ein Herz. Wir lieben eben das, was drinsteckt. Z. B. unser LMS.” “War das früher anders?” “Heute sind unsere Produkte keine statischen Angebote. Die Unternehmen nutzen sie nur insoweit, als sie sie brauchen. Software as a Service ist das. Da gibt es auch keine Pauschalzahlungen. 1 € pro Kursbuchung, so etwas ist möglich. “Und was hat das mit Wolken zu tun?” “Die Idee ist, dass aus Softwarebündeln manche Anwendungen genutzt werden, manche nicht. Die Nutzung beginnt und sie endet wieder. So wie Wolken aufziehen und sich wieder verflüchtigen.”
Volker Zimmermann, im-c-Vorstand, auf dem Weg zu seinem Kongress-Workshop, mit einer Kurzeinführung ins Cloud Computing.
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2. Februar 2010
“Wie geht’s?” “Meine Tochter verliert gerade ihre Zähne”. “Oh Gottohgott!” “Sie ist erst 5. Und sie kennt sich auf meinem iphone besser aus als ich! Sie spielt Golf damit, und jetzt hat sie mir ein Bild auf den Homescreen geladen, das hat sie wohl selbst aufgenommen.” “Ist sie mit deinen Apps zufrieden?” “Ja, auch. Aber sie lädt sie sich ja selbst runter.” “Da musst du dich anstrengen, dass du auf der Höhe bleibst.” “Wieso? Ich lese c’t. Aber ich spiele eben nicht so viel!”
Gudrun Porath, Journalistin und Bildungsspezialistin, auf dem bit media-Lunch.
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2. Februar 2010

Klaus Kräft, Education Manager der SAP, lädt ein: Die DSAG-Arbeitsgruppe “Qualifizierung und Training” trifft sich morgen um 10.00 im Raum 8 des Konferenzzentrums. Es ist das erste Treffen auf der LEARNTEC, Thema ist Nachhaltigkeit und eLearning. Die wichtigsten Autorenwerkzeuge für SAP-Qualifizierungen präsentieren Vertreter von datango, Assima, RWD und TTS. Die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe (DSAG) ist die größte SAP-Anwendergruppe weltweit, 1100 Unternehmen sind in ihr zusammengeschlossen .
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2. Februar 2010

Britta Wirtz, Sprecherin der KMK-Geschäftsführung, hat es soeben auf der Pressekonferenz verkündet: Winfried Sommer und Uwe Beck scheiden nach 18 LEARNTECs aus der wissenschaftlichen Leitung aus, Peter Henning und Sünne Eichler treten an ihre Stelle.
Weitere Statements: Trotz Rückgang der Ausstellerzahlen auf 160 ist die Stimmung optimistisch. Wichtige Firmen sind wieder in der Ausstellung, wie SAP, Fischer, Knoblauch & Co, Bridge2think. 8 der zehn größten deutschen E-Learning-Firmen stellen aus.
Mit dem MMB-Institut und seinem E-Learning-Wirtschaftsranking geht die LEARNTEC eine “Premium”-Partnerschaft ein.
Termin der nächsten LEARNTEC: 1. - 3. Februar 2011!
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2. Februar 2010

“Was bedeutet Ihr Plakat?” Viktoria Moya: “Dass es in Karlsruhe nicht nur eine Pyramide und ein Schloss in der Stadt gibt. Die erste deutsche Email ist von hier aus verschickt worden. Aber ich darf hier keine Interviews geben.”
“Warum sind Sie hier?” Roman Sander: “Ich verdiene Geld, muss schließlich Rechnungen bezahlen, und finde es gut, dass ich Karlsruhe so auch mal kennenlerne.” “Sind Sie nicht von hier?” “Ich bin aus der Pfalz.”
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2. Februar 2010

Die Eröffnung: Dieses Jahr in der Messehalle, auf einem sparsam bemessenen Areal, eine gute Idee. Fast alle Sitzplätze sind belegt, dahinter stehen Messebesucher und hören zu. Michael Erben als Moderator ist ein Gewinn. Marnix Krop, niederländischer Botschafter, spricht über den Rhein … ich weiß nicht, was soll es bedeuten … Aber dann die Überleitung zum Schiffspersonal und wie wichtig seine Ausbildung ist. Ja, richtig, das kann passieren: Der Schiffer schaut nicht die Riffe, er schaut hinauf in die Höh …
Dass man die Trainer nicht auf die Schiffe schicken kann, dass per E-Learning gelernt werden muss. Jetzt schlägt er den Bogen zu den niederländischen Content-Lieferanten. Die Niederlande sind diesjähriges LEARNTEC-Partnerland.
Mit der stanza-iphoneApp können Schiffer heute auch Heinrich Heine unterwegs lesen. Sicherheitshalber aber besser an Land.
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2. Februar 2010

Der Weg zur LEARNTEC: Bei Sonne, trotz angekündigter Schneefälle und Bewölkung. Überraschende Aufheiterung der Wetterlage. An der Mainlinie sich abschwächende Karnevalseinflüsse: Zum ersten Mal seit Jahren liegt die LEARNTEC vor Weiberfassnacht. Der Stimmung wird es nicht schaden, wenn … Besucher sich nicht von Schnee und Eis abhalten lassen, wie Tim Schlotfeldt gerade tweetet - schade! Für alle, die ihn hier nicht kennenlernen können, hier seine Blogadresse.
… wenn es nicht schon wieder einen Karlsruher Stromblackout gibt. Oder einen messeweiten Internetabsturz. Die Messehallen leer bleiben. Der Kaffee nicht schmeckt. Die Referenten zu sich selbst sprechen.
Es kann los gehen - viel Spaß!
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19. Januar 2010
Joscha Remus, Initiator und Moderator der LEARNTEC-Wissenstalks, macht sich derzeit nicht nur als Publizist zu Internetthemen einen Namen: Seine persönlichen Reiseberichte, die als Hörbuchserie wegwärts des headroom-Verlags erscheinen, sind in der Kategorie “Beste verlegerische Leistung” für den diesjährigen Deutschen Hörbuchpreis nominiert worden. Die bisher vorliegenden Features zu Shanghai, Irland, Marokko und San Francisco setzen - wie die Preisjury meint - “neue haptische Maßstäbe”: Die Reihe “vermittelt sofort eine konkrete Vorstellung des Orts … Nach dem Hören entsteht der Eindruck, tatsächlich dort gewesen zu sein.”
Remus, der gerade sein nächstes Hörbuch zu Istanbul vorbereitet, moderiert auf der kommenden LEARNTEC die Wissenstalks zu Augmented Reality, Wissens- und Suchmaschinen und zu Twitter. Für die Preisvergabe am 10. März zum Auftakt der lit.Cologne drücken wir ihm und seinem Verlag die Daumen!
Nachtrag: wegwärts hat den Preis gewonnen - Glückwunsch!
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12. Januar 2010
An den Zeitungskiosken sind sie, obwohl extraschwarz, nicht zu übersehen: die “Google”-Lettern auf der Spiegel-Titelseite. Das Phänomen Internet liefert inzwischen Stoff für Stories mit Breitenwirkung, das zeigt auch “Payback”, mit dem FAZ-Herausgeber Frank Schirrmachers einen Bestseller gelandet hat. Die Titelgeschichte zu Google ist also nicht erstaunlich und erinnert an das Cover der Time vor drei Jahren: Das US-Magazin hatte damals den Internet-User zur Person des Jahres 2006 erklärt. Der Unterschied zwischen der transatlantischen Begeisterung und dem Gruselton der hiesigen Geschichte fällt allerdings ins Auge - dabei waren die Journalisten von Spiegel Online, die Google schon einmal des Griffs nach der Weltherrschaft bezichtigt hatten, nicht einmal unter ihren Verfassern.
Inhaltlich bringt sie wenig Neues, zeigt aber mit schönen Grafikstrecken, wie Google verschiedenste Daten miteinander verbindet - mit PC und Handy des Users als zentrale Bezugspunkte. Das erinnert an andere Wege der Datenverknüpfung: Über die ihnen zugewiesenen Bedeutungen. Die von Tim Berners-Lee beschriebene Idealvorstellung des Semantic Web (verkürzt: PCs verstehen die Welt) ist zwar ebenso umstritten wie der “Datenkrake” Google. Tatsächlich aber ist mittlerweile - mit kräftigster öffentlicher Förderung - eine Vielzahl praktischer Anwendungen semantischer Technologien entstanden, wie sie der kürzlich veröffentlichte Report Die Zukunft des Semantic Web dokumentiert. In der öffentlichen Wahrnehmung und im aktuellen Leistungsvermögen stehen sie jedoch im großen Schatten der Googledienste. Ob es hilft, sich explizit gegen den Suchgiganten zu positionieren? In dem Trendreport heißt es in bekannter Manier: “Googeln Sie noch oder finden Sie schon?” Aber wer fragt sich das wirklich - so lange Google immer mehr zu bieten hat?
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